Anwalt für Sexuelle Belästigung

Als Anwalt für Sexuelle Belästigung in Berlin verteidige und vertrete ich Sie in allen Angelegenheiten rund um dieses sensible Thema. Mein Fachgebiet ist das Sexualstrafrecht in allen Aspekten, dementsprechend kümmere ich mich selbstverständlich auf um diesen, relativ neuen Straftatbestand.

Sexuelle Belästigung als neuer Tatbestand im StGB.

Mit der letzten großen Gesetzesreform ist nicht nur der Tatbestand der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung neu definiert worden. Es wurden auch vollkommen neue Tatbestände in das StGB eingeführt. Hier ist insbesondere der neue Tatbestand der „Sexuellen Belästigung“ (§ 184i StGB) erwähnenswert, der seinen Ursprung in den Ereignissen der „Kölner Silvesternacht“ hat.

  1. Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise körperlich berührt und dadurch belästigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn nicht die Tat in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.
  2. In besonders schweren Fällen ist die Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn die Tat von mehreren gemeinschaftlich begangen wird.
  3. Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, dass die Strafverfolgungsbehörde wegen des besonderen öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen für geboten hält.

Warum es wichtig ist, einen Fachmann hinzuzuziehen.

Als Fachanwalt für Strafrecht mit dem Schwerpunkt Sexualstrafrecht bin ich auch Ihr Anwalt für Sexuelle Belästigung. Denn auch dieser Tatbestand ist mit dem Anspruch eingeführt worden, angebliche „Strafbarkeitslücken“ zu schließen und selbst Handlungen, die keine eigentliche sexuelle Handlung darstellen, unter Strafe zu stellen. Mit dem neuen Tatbestand der „Sexuellen Belästigung“ wurde ein weites und bisher kaum überschaubares Feld der Strafbarkeit eröffnet. Eine „sexuelle Handlung“ wie das StGB sie in § 184h selbst definiert, ist für eine Verurteilung nicht notwendig. Daher sollten Sie einen Fachanwalt für Strafrecht mit dem Schwerpunkt Sexualstrafrecht vertrauen, der in dem Gebiet zu Hause ist und mögliche Fallen rechtzeitig erkennt.

Was die Intention des Gesetzgebers ist.

Als Verwirklicht gilt die Tat der Sexuellen Belästigung bereits, wenn sich das Opfer „belästigt“ fühlt. Da dieses subjektive Empfinden bei unterschiedlichen Personen auch unterschiedlich stark ausgeprägt ist, wird es oft in der Hand des (vermeintlichen) Opfers liegen, ob der Beschuldigte strafrechtlich verfolgt wird oder nicht. Ob die Hand des Geschäftsmannes auf dem Oberschenkel seiner Auftraggeberin also zukünftig mit einer Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren geahndet werden kann, wird erst die weitere Entwicklung in der Rechtsprechung, besonders durch den Bundesgerichtshof, zeigen. Als Verteidiger für Sexuelle Belästigung ist es in meiner Praxis bisher noch zu keiner Verurteilung wegen dieses Vorwurfes gekommen.

Wie ist das Vorgehen bei einer Anklage?

Haben Sie Post oder Besuch von den Polizei bekommen? Dann ist es wichtig, dass Sie ruhig bleiben und sofort einen Anwalt hinzuschalten. Als Anwalt für Sexuelle Belästigung gehören solche Fälle zu meiner täglichen Arbeit, Ich bewahre einen kühlen Kopf, berate meine Mandanten und kläre sie über die Möglichkeiten sowie die nächsten Schritte auf.

Steht eine Verhandlung an oder befinden Sie sich gar in Untersuchungshaft, kann ich selbstverständlich auch Ihr Strafverteidiger für Sexuelle Belästigung sein. Sie können mich hierbei auf folgenden Wegen erreichen:

 

Was tun im Notfall?

Bei Festnahme oder bei einer Hausdurchsuchung bin ich selbstverständlich auch im Notfall für Sie da.

Anwalt für Sexuelle Belästigung in Berlin: Ursus Koerner von Gustorf

Fachanwalt für Strafrecht, Verteidiger für Sexualstrafrecht in Berlin-Schöneberg: Ursus Koerner von Gustorf


Rechtssprechung zum Thema Belästigung

Bundesgerichtshof: Sexuelle Belästigung gem. § 184i StGB nur bei entsprechendem Vorsatz des Beschuldigten

Beschluss des BGH vom 15. November 2017, Aktenzeichen 5 StR 518/17 Der Bundesgerichtshof hat eine Selbstverständlichkeit bestätigt: Sexuelle Belästigung im Sinne des § 184i StGB liegt nur dann vor, wenn der Beschuldigte davon ausgeht, dass er eine andere Person „belästigt“.

Der Bundesgerichtshof zum Begriff der sexuellen Belästigung im Sinne des § 184i StGB

Sowohl als auch: Der Begriff der „sexuellen Belästigung“ ist nach der  Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs einzelfallabhängig nach subjektiven und objektiven Maßstäben zu messen. Diese Entscheidung zeigt, wie schwierig sich der Umgang mit der Vorschrift des § 184i StGB  in der Praxis darstellt. BGH, Beschluss vom 13.3.2018–4 StR 570/17 Zum Sachverhalt Das LG Essen hat mit Urteil […]


Fachanwalt für Strafrecht mit dem Schwerpunkt Sexualstrafrecht

Als Fachanwalt für Strafrecht mit dem Schwerpunkt Sexualstrafrecht vertete ich Mandanten unter Anderem in folgenden Themenbereichen: